Ein volles Auditorium durfte Schulleiterstellvertreter Tobias Amann bei der Präsentation begrüßen. Die Auszubildenden zeigten stolz, was sie vom Kundenauftrag bis zum fertigen Produkt selbst geplant und gebaut haben. Die Aktion zeigt, wie gut die Lernortkooperation funktioniert. Hier arbeiten die Beruflichen Schulen Schramberg eng mit der Schreinerinnung Rottweil und den lokalen Betrieben zusammen.
Auch Arndt Emminger, Obermeister der Schreinerinnung Rottweil, zeigte sich begeistert von der Kreativität und der hohen Qualität der Möbelstücke. Auch er hob die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit der Ausbildungsbetriebe mit den Beruflichen Schulen Schramberg hervor und betonte die Bedeutung dieser Kooperation.
Bei der anschließenden Präsentation zeiten die Auszubildenden, wie ihre Ideen Wirklichkeit wurden. In den Vorträgen wurde insbesondere Bezug auf die Individualität, Funktionalität und Qualität der gefertigten Möbel genommen. In einem medial unterstützten kurzweiligen Vortrag vermittelten Sie dem anwesenden Publikum gestalterische und technische Möglichkeiten bei der Entwicklung ihrer Möbel. Ein besonderer Dank gab es von den Auszubildenden für die intensive und individuelle Unterstützung durch den Innenarchitekten Arkas Förstner aus Schramberg, der dieses Projekt schon seit Jahren ehrenamtlich mitbetreut und unterstützt und dessen fachliche Beratung von den Schülern sehr gerne angenommen wurde. Nicht zuletzt galt der Dank aber auch den Betrieben, ohne deren Engagement dieses einzigartige Projekt nicht möglich wäre.
Nach der Präsentation verblieb noch genügend Zeit für die Anwesenden sich mit den Auszubildende bei Ihrem jeweiligen Möbel über dessen Entstehungsgeschichte und Besonderheiten zu informieren. In gemütlicher Atmosphäre fand schließlich ein reger Austausch zwischen Eltern, Ausbildern und Lehrkräften statt. Jugendliche, die sich für den Schreinerberuf interessieren haben im Rahmen der Veranstaltung einen wertvollen Einblick in die handwerklichen Fertigkeiten und Kenntnisse erhalten. Die präsentierenden Auszubildenden standen persönlich dafür, wie viel Freude und Leidenschaft in diesem Berufsbild steckt.
Wer handwerkliches Geschick besitzt und gerne mit Holz arbeitet, hat beste Aussichten für die Zukunft. Für das neue Schuljahr suchen die Betriebe in der Region noch motivierte Auszubildende. Das Schreinerhandwerk bietet tolle Chancen, eigene Ideen umzusetzen und echte Werkstücke mit den eigenen Händen zu erschaffen.
Für Jugendliche ohne direkten Ausbildungsplatz gibt es eine ideale Alternative an den Beruflichen Schulen Schramberg: den Besuch der einjährigen Berufsfachschule Holz. Jugendliche gehen dabei an vier Tagen in der Woche in die Schule und arbeiten an einem Tag in einem Schreinerbetrieb. Die Schule erleichtert dabei den Übergang in die Arbeitswelt und hilft bei der Berufsfindung. Benötigt werden ein Hauptschulabschluss sowie ein Praktikumsvertrag oder Vorvertrag für eine Ausbildung. Interessierte Jugendliche und Eltern können sich direkt bei den Beruflichen Schulen Schramberg oder den örtlichen Schreinerbetrieben über die freien Plätze informieren.


